Aktuelles
Informationsveranstaltung zum Industriemeisterlehrgang Keramik 2025
Gemeinsam mit der IHK für Oberfranken Bayreuth, dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und dem Staatlichen Schulzentrum Selb hat der Verband der Keramischen Industrie im IHK-Bildungszentrum Hof interessierte Beschäftigte der keramischen Mitgliedsunternehmen über die Inhalte des nächsten Industriemeisterlehrgangs informiert.
Nachdem in den letzten Jahren viele Absolventen des Industriemeisterlehrgangs in Selb erfolgreich das IHK-Zertifikat „Industriemeister Keramik“ überreicht bekommen haben, soll diese berufliche Entwicklungschance erneut eröffnet werden.
VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler konnte erfreulich viele Interessenten bei der Informationsveranstaltung begrüßen und den Bedarf an gut ausgebildeten Keramikexperten darstellen. Neben dem Fachwissen rund um den Werkstoff Keramik geht es bei angehenden Industriemeistern auch um die Themen Personalführung, Kommunikation oder z.B. den Arbeitsschutz.
14.03.2025
Wirtschaftspolitik muss nach der Bundestagswahl höchste Priorität bekommen
Für den Verband der Keramischen Industrie ist der Kontakt zu allen demokratischen Parteien wichtig, gerade auch am Sitz der Bundesgeschäftsstelle in Selb. Für die CSU bewirbt sich im Wahlkreis Hof/Wunsiedel erstmals Bürgermeister Heiko Hain.
Bei einem ersten Gedankenaustausch hat Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer der Keramverbände, betont, dass die Wirtschaftspolitik nach der Bundestagswahl in einer neuen Bundesregierung wieder höchste Priorität bekommen muss. Insbesondere der industrielle Mittelstand wurde von der amtierenden Bundesregierung immer wieder übersehen.
Die von über 140 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden beim Wirtschaftswarntag geforderte Wirtschaftswende ist auch ein Anliegen keramischer Hersteller.
13.02.2025
Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und Finanzstaatssekretär Martin Schöffel im Werk Schönwald der BHS tabletop AG
Hohen Besuch aus München konnten CEO Dr. Philipp Diekmann (BHS tabletop AG, Mitglied im BVKI Präsidium) und BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler im Werk Schönwald begrüßen.
Die BHS tabletop AG hat mit einer eigenen Versuchsreihe zum keramischen Brand mit Wasserstoff große Erfolge erzielt. Die Bundespolitik ist allerdings bisher leider die Antwort auf die entscheidende Frage schuldig geblieben: Wann bekommen Porzellanwerke Wasserstoff und zu welchem Preis?
„Wir treffen letztendlich heute unsere Entscheidungen für die kommenden Jahre. Wir können nicht auf Verdacht die Produktion auf Wasserstoff umstellen, wenn nicht ganz klar ist, dass dieser ab einem verbindlichen Datum, in ausreichender Menge und zu einem wirtschaftlich tragbaren Preis verfügbar sein wird. Wir brauchen ihn ganz oder gar nicht!“, erklärt Dr. Philipp Diekmann, CEO BHS tabletop AG.
Der Bundesverband Keramische Industrie hat das Bundeswirtschaftsministerium immer wieder darauf hingewiesen, dass der Industriestandort Deutschland ohne eine größere Planungssicherheit bei der Energiepolitik insgesamt gefährdet ist.
So haben die Vertreter der BHS tabletop AG und des Bundesverbandes Keramische Industrie den Bayerischen Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und Finanzstaatssekretär Martin Schöffel gebeten, die neue Bundesregierung zu klaren industriepolitischen Entscheidungen zu drängen. Aus Sicht der Keramikhersteller gehören dazu ein wettbewerbsfähiger Produktionsgaspreis und ein Produktionsstrompreis, bis es beim Bezug von Wasserstoff Klarheit gibt. Was auf keinen Fall fortgesetzt werden kann, ist ein nur in Deutschland erhobener CO2-Preis, der Energie für heimische Werke dann politisch verursacht noch teurer macht.
Die Kombination aus hohen Steuern, hohen Lohnnebenkosten und hohen Energiepreisen ist in Deutschland toxisch geworden.
Ansprechpartner: RA Christoph René Holler
holler@keramverband.de
Tel.: 09287-80820