Aktuelles


120 Jahre Sembach – Technische Keramik in Lauf

120 Jahre Sembach in Lauf. Mit Anna Sembach führt nun die 5. Generation, Tochter des ehemaligen Geschäftsführers Martin Sembach, das Unternehmen. Welche Innovativen in der Technischen Keramik mit dem Werkstoff möglich sind, wurde bei einem Werksrundgang zum Jubiläumsfest deutlich. Zum Beispiel in der Medizintechnik. Klar, dass da zu den ersten Gratulanten für das Team Sembach der Verband der Keramischen Industrie gezählt hat.

19.07.2024

CEO Anna Sembach, rechts HGF Christoph René Holler, links Martin Hartmann


Tag der Deutschen Industrie 2024
Kein geeignetes Konzept der Ampel erkennbar

Auch in diesem Jahr hat der Dachverband BDI zum Tag der Deutschen Industrie nach Berlin eingeladen. In vielen Fachforen wurde über die Perspektiven am Industriestandort Deutschland diskutiert. Mit Spannung wurden die Redebeiträge von Bundeskanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner erwartet. Obwohl aus der Ampel-Koalition selbst die entstandene Wettbewerbsschieflage am Industriestandort beklagt wird und die FDP vor vielen Wochen ein 12-Punkteprogramm für eine Wirtschaftswende eingebracht hat, war kein geeintes Konzept der Ampel in den Reden zu erkennen. Im Gegenteil, die Vorstellungen von SPD, Grünen und FDP auf dem Feld der Wirtschafts- sowie Industriepolitik sind unverändert grundverschieden. Die größten Schnittmengen gab es beim Beitrag des CDU-Parteivorsitzenden Friedrich Merz und dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, die beide Steuerentlastungen für den Mittelstand und einen echten Bürokratieabbau anstreben. Für die Keramverbände waren VKI-Vorsitzender Joachim Heym und VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler beim TDI 2024. Neben den Energiepreisen und der Steuerquote führen die steigenden Lohnnebenkosten in der personalkostenintensiven Keramik zu einer großen Belastung. Notwendige Reformen der gesetzlichen Sozialversicherungen sind nicht in Sicht.

27.06.2024

Im Gespräch mit Bundesminister a.D. Hans-Peter Friedrich, MdB, links HGF Christoph René Holler, rechts Vorsitzender Joachim Heym


Mittelständische Industrie fordert Bundesregierung auf, beim Strompreis endlich zu handeln: Bündnis faire Energiewende schlägt 7-Punkte-Sofortprogramm vor
BfE Sprecher Holler: „Lage alles andere als entspannt, Schlinge um den Hals mittelständischer Industrieunternehmen zieht sich immer weiter zu.“

Auch Monate nach dem von der FDP in die Ampel-Koalition eingebrachten Programm zur Wirtschaftswende zeichnen sich noch immer keine Beschlüsse der Regierung zu Entlastungen ab. Das Bündnis faire Energiewende, dem der Bundesverband Keramische Indutrie e.V. angehört, greift nun gegenüber der Bundesregierung das Thema der zu hohen Strompreise mit einem 7-Punkte-Sofortprogramm auf.

07.06.2024

Den Vorschlag, den jeder über seine eigenen Social-Media-Kanäle teilen kann,
finden Sie hier: Bündnis faire Energiewende schlägt 7-Punkte-Sofortprogramm vor


Einweihungsfeier für neuen Geschäftsstelle der Keramverbände

Die Keramverbände haben im ehemaligen Hutschenreuther-Vorstandsgebäude an der Ludwigsmühle in Selb ihre neue Geschäftsstelle bezogen. Ein Grund zum Feiern. Der Einladung zu einem Gartenfest des VKI-Vorsitzenden sind zahlreiche Gäste aus der Politik, der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Verbänden gefolgt. In Grußworten haben Landrat Peter Berek und Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch die enge, über ein Jahrhundert gewachsene, Verbindung zwischen der Region und dem Keramverbänden gewürdigt. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung, die Immobile in Selb zu erwerben, will VKI-Vorsitzender Joachim Heym auch als Bekenntnis der Unternehmen verstanden wissen, dass Keramik in Deutschland eine Zukunft hat. Natürlich belastet auch Keramik-Hersteller die anhaltende Rezession schwer und es besteht Unverständnis, warum die Bundesregierung die Vorschläge der Industrie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bisher nicht aufgegriffen hat. Auf der anderen Seite sind die Anwendungsgebiete des Werkstoffs vielfältig, auch in Zukunftstechnologien. Vor der Einweihungsfeier haben die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung über die Schwerpunktthemen des Verbandes gesprochen. Dabei wurde der erfolgreiche Abschluss des modernen Bundesentgeltrahmentarifvertrages genauso begrüßt wie das Engagement im Bündnis faire Energiewende. Die Dachorganisationen BDA und BDI haben im Zusammenhang mit der Europawahl die Bedeutung der EU klar hervorgehoben. Viele Regulierungen aus Brüssel sind allerdings an den Bedürfnissen der mittelständischen Werke vorbeigeschossen. Die Keramverbände werden sich mit Partnerorganisationen dafür einsetzen, dass der Green Deal zu einem Unterstützungsprogramm für Produktionswerke in Europa umgeschrieben wird.

06.06.2024

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, VKI-HGF Christoph René Holler, Porzellankönigin Annika I. , VKI-Vorsitzender Joachim Heym und Landrat Peter Berek freuen sich über das neue Verbandshaus


Mehr Priorität für Industrie- und Wirtschaftspolitik in der EU

Beim EU-Wirtschaftsdialog in Thiersheim des Wirtschaftsbeirates Bayern und der Mittelstands-Union mit der Vorsitzenden der CSU-Gruppe im Europaparlament, Frau Prof. Angelika Niebler, hat BVKI-Hauptgeschäftsführer für einen Kurswechsel der EU-Institutionen nach der Europawahl geworben. Industrie- und Wirtschaftspolitik sollten ganz oben auf die Agenda gesetzt werden. Der Green-Deal muss zu einem Unterstützungsprogramm der heimischen Betriebe umgestaltet werden, bisher kommen aus Brüssel gerade für Mittelständler hauotsächlich Belastungen. Wenn die EU aber auch die Bundesregierung nicht endlich anfangen, die Wettbewerbsfähigkeit von Produktionswerken zu stärken, kann der Transformationsprozess kein Erfolg werden. Aus der Industrie, dem Handwerk oder auch der Gastronomie gab es zahlreiche Wortmeldungen, die unter anderem das Lieferkettengesetz oder andere neue Regulierungen mit entsprechendem Bürokratieaufwuchs kritisiert haben. Konsens aller Teilnehmer war, dass die Europawahl wichtig ist und gerade für Deutschland eine handlungsfähige EU von zentraler Bedeutung ist.

23.05.2024

Beim EU-Wirtschaftsdialogs im Gespräch: Finanzstaatssekretär Schöffel MdL, CSU-Bezirksvorsitzender Dr. Friedrich MdB, BVKI-Hauptgeschäftsführer Holler, Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Hochfranken Lang, MU-Vorsitzender Fichtelgebirge Küstner und MU- Vorsitzender Hof Giegold.


Bündnis faire Energiewende fordert klares Ja von Politik und Öffentlichkeit zu einer starken mittelständischen Industrie in Deutschland
BfE-Sprecher Holler: „Will Deutschland noch eine starke mittelständische Industrie im Land? Unternehmen brauchen ein klares JA auf diese Frage, weil das Vertrauen in den Standort als Fundament dringend notwendiger Investitionsentscheidungen bedenkliche Risse aufweist.“

Berlin: Das Bündnis faire Energiewende (BfE) aus neun mittelständisch geprägten Industriebranchen mit mehr als einer Million Beschäftigten hat heute ein Manifest für die mittelständische Industrie verabschiedet. Darin bekennt sich das BfE ausdrücklich zum Standort Deutschland und stellt die Frage, ob Industrieproduktion – ausdrücklich auch des energieintensiven industriellen Mittelstandes – in Deutschland weiterhin gewollt ist. Für das BfE ist das vor dem Hintergrund der vielen politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre, die sich gegen die Interessen des Mittelstandes richteten, eine Frage der Existenz, wie BfE-Sprecher Christoph René Holler betont:
„Ein Prozess der Deindustrialisierung mit dem Verlust von Know-How, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Deutschland droht nicht mehr nur, er hat bereits begonnen. Dieser Niedergang unseres Landes als Industriestandort hat gravierende Folgen für den allgemeinen Wohlstand, die Versorgung mit wichtigen Produkten, die Transformation zur Klimaneutralität und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie wiederherzustellen, ist jetzt schnelles und entschlossenes politisches Handeln erforderlich!“
Ein klares „Ja“ als Antwort auf diese Grundsatzfrage schafft aus Sicht des BfE ein gemeinsames Fundament zur Gestaltung einer industriepolitischen Zukunft. Erforderlich sei daher ein breit getragener, klarer Konsens über den Wert, die Wichtigkeit und die Unverzichtbarkeit der inländischen industriellen Produktion. Für den Erhalt und die Stärkung der mittelständischen Industrie in Deutschland müssen aus Sicht der im BfE vereinten mittelständischen Industriebranchen die Energiekosten umgehend sinken, die Bürokratie massiv abgebaut, die Unternehmenssteuern gesenkt und die Arbeitskräftegewinnung gezielt erleichtert werden.

14.03.2024

Das Manifest inklusive einer Protestaktion, die jeder über seine eigenen Social-Media-Kanäle teilen kann,
finden Sie hier: BfE Industriemanifest
Die oben stehende BfE - Pressemeldung hier als PDF.


Dialog Wissenschaft mit Industrie

Zu den Themen Nachhaltigkeit, Transformation und Fachkräftesicherung konnte BVKI-Präsidentin Dipl. Ing. Sybille Kaiser Vertreter des Präsidiums der Deutschen-Keramischen Gesellschaft unter der Führung von Präsident Prof. Dr. Christos G. Aneziris (TU Bergakademie Freiberg) in der Bundesgeschäftsstelle in Selb begrüßen. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Bundesregierung die Standortfaktoren verbessern muss damit der Transformationsprozess in Deutschland ein Erfolg werden kann. Der Werkstoff Keramik ist in vielen Anwendungen Teil der Lösung.
Entwickelt wurde auch ein neues Format um Studentinnen und Studenten der Ingenieurswissenschaften besser in den Kontakt mit der Keramikindustrie zu bringen.

07.03.2024

Dr. Moritz von Witzleben, Dr. Michael Rozumek, Christoph René Holler, Sybille Kaiser, Dr. Angelika Priese, Dr. Stefan Pfeiffer und Prof. Dr. Christos G. Aneziris in der Bundesgeschäftsstelle der Keramverbände in Selb


Bündnis faire Energiewende, BfE: Haushaltskürzungen und Mehrbelastungen gehen voll zu Lasten der mittelständischen Industrie
Bündnis faire Energiewende, BfE: "Nichts mehr von den Energiepreisentlastungen für die mittelständische Industrie übrig. Im Gegenteil: Ampel lässt uns jetzt komplett im Regen stehen"

Berlin: Eine höhere CO2-Abgabe, keine Zuschüsse zu den Entgelten für das Stromnetz: Was jetzt als neuer Haushaltsentwurf in die Beratungen gehen soll, bedeutet für die 10 000 mittelständischen Industrieunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten, die sich im Bündnis faire Energiewende zusammengeschlossen haben, auf breiter Front höhere Kosten für Strom und Gas in einer ohnehin schon äußerst angespannten Lage. Christoph René Holler, Sprecher des BfE: "Am Ende eines weiteren schwierigen Jahres sind wir von einer fairen Energiewende weiter entfernt denn je. Jetzt haben der Kanzler, der Vizekanzler und der Finanzminister auch noch alle Hoffnungen beerdigt, dass mittelständische Industrie wettbewerbsfähig am Standort Deutschland produzieren kann. Wenn das die Bundestagsabgeordneten der Regierungsparteien widerspruchslos hinnehmen, läuten sie das zigfache Aus für Industrieunternehmen in ihren Wahlkreisen ein. Wir fordern sie auf, den Unternehmen und Belegschaften vor Ort zu erklären, warum sie die Reparatur eines verfassungswidrigen Haushalts auf dem Rücken der Unternehmen und der Beschäftigten austragen."

Die Pläne der Bundesregierung zur Senkung der Stromsteuer für das produzierende Gewerbe werden für diejenigen Unternehmen, die bisher schon den Spitzenausgleich in Anspruch genommen haben, nur den Status Quo erhalten, aber nicht oder kaum zu Entlastungen führen. Auch die ursprünglichen Pläne der Bundesregierung zur Subventionierung der Stromnetzentgelte sollten zu deren Stabilisierung auf demselben Niveau führen, nicht aber zu einer Entlastung. Wenn diese Subventionierung für 2024 nunmehr wegfallen soll, werden die Netzentgelte auf allen Netzebenen steigen. Somit werden diejenigen Unternehmen, die bisher den Spitzenausgleich in Anspruch genommen haben, durch die Erhöhung der Netzentgelte in Summe auf jeden Fall stärker belastet als bisher.

Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie: "Kurz vor dem Fest hat die Ampelkoalition für die heimische Industrie nur Hiobsbotschaften parat. Jetzt werden die Preise für Strom und Gas noch weiter steigen und die geplante Senkung der Stromsteuer damit quasi aufgebraucht."

Zum Bündnis Faire Energiewende zählen:

  • Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG, www.guss.de
  • Bundesverband Keramische Industrie e. V., www.keramverbaende.de
  • Bundesverband der Energieabnehmer e. V., www.vea.de
  • Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V., www.textil-mode.de
  • Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V., www.gkv.de
  • wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V., www.wdk.de
  • WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e. V., www.wsm-net.de
  • Deutsche Feuerfest-Industrie e. V., www.dffi.de
  • Industrieverband Feuerverzinken e. V., www.feuerferzinken.com

Die Verbände im Bündnis Faire Energiewende vertreten branchenübergreifend mehr als 10 000 deutsche Unternehmen mit ca. einer Million Beschäftigten und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz.
Der Querschnittsverband Bundesverband der Energieabnehmer vertritt zudem etwa 4 500 Unternehmen aus allen Branchen.
Das Bündnis Faire Energiewende ist unter der Registernummer R001663 im Lobbyregister des Deutschen Bundestages eingetragen.
Warum die mittelständische Industrie faire Energiepreise braucht, erfahren Sie auf www.faire-energiewende.de.

15.12.2023

BREF-Autoren besuchen deutsche Hersteller

Auf Einladung des Umweltbundesamtes (UBA) war Döbrich & Heckel am 18.10 Gastgeber für die Autoren des CER BREF (Best available techniques REFerence book) CERamics) und führten Vertreter des

- European Commission Joint Research Centre (JRC)
- Umweltbundesamtes (UBA)
- Umweltbundesamt Österreich (ÖBA)
- Italienischen Umweltministeriums
- Französischen Umweltinstitut (Ineris)
- Deutsche Feuerfest-Industrie e.V.
- Europäischer Keramikverband (Cerame-Unie)
- Verband der Keramischen Industrie e. V.

durch die Produktion und diskutierten anschließend die Herausforderungen eines breit aufgestellten mittelständischen Unternehmens.
Anschließend besuchte die Delegation Vileroy & Boch in Mettlach und Merzig.

24.10.2023

Besuch der BREF-Autoren und nationaler Vertreter bei Döbrich & Heckel


Wirtschaftskonferenz der SPD-Bundestagsfraktion

Auf Einladung von Jörg Nürnberger, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Stimmkreis Hof-Wunsiedel, hat BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler an der diesjährigen Wirtschaftskonferenz der SPD-Bundestagfraktion teilgenommen. Als Diskussionsteilnehmer stand den Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften auch Bundeskanzler Olaf Scholz zu Verfügung.

Angesichts der Rezession und der immer größeren Wettbewerbsschieflage am Industriestandort Deutschland wurde in vielen Wortmeldungen aus Industrie, dem Mittelstand und auch den Gewerkschaften schnelle Kostensenkungen für heimische Betriebe gefordert. Zwar hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Konzept für einen Brückenstrompreis vorgelegt. Dieses enthält für viele Branchen noch zu hohe Hürden und wird z.B. in der Ampel von der FDP nicht mitgetragen. Der Bundesverband Keramische Industrie und das Bündnis faire Energiewende hat in den letzten Wochen immer wieder unterstrichen, dass Werke mit Wärmeprozessen, die im internationalen Wettbewerb stehen, bei Gas und Strom auch in Deutschland auf wettbewerbsfähige Preise angewiesen sind. Auch die Lohnnebenkosten steigen und haben ein Weltspitzenniveau erreicht.

    Ansprechpartner:

Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Verband der Keramischen Industrie e. V.
Schillerstraße 17
95100 Selb
Tel.: 09287/808-0
Holler@keramverband.de
www.keramverbaende.de

23.10.2023

SPD-Bundestagsabgeordneter Jörg Nürnberger und BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler


Transformationsprozess nicht vor die Wand fahren

Beim Klimakongress des Bundesverbandes der Deutschen Industrie hat Joachim Heym, Vorsitzender des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. und Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik GmbH, die Bundesregierung im Mittelstandspanel davor gewarnt, den Transformationsprozess in Deutschland vor die Wand zu fahren. Es wäre die Aufgabe von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck gewesen, längst bei den wichtigsten Parametern des Transformationsprozesses für mehr Planungssicherheit zu sorgen.

Weiterhin unklar ist, wann und ob Produktionswerke an das zu schaffende Wasserstoffnetz angebunden werden können. Der aktuelle energiepolitische Streit in der Ampelkoalition lässt bei vielen Betrieben Zweifel aufkommen, ob der Strompreis kurz- und mittelfristig auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gebracht werden kann. Aus der Ankündigung von Bundeskanzler Scholz, für einen Industriestrompreis von 4 Cent pro Kilowattstunde sorgen zu wollen, ist immer noch überhaupt nichts geworden. Joachim Heym, der dem Bundesvorstand des BDI angehört, fordert nun sehr schnell für alle Produktionswerke, die auf Wärmeprozesse angewiesen sind und im globalen Wettbewerb stehen, einen Industriestrompreis als Brücke umgehend einzuführen. Dies wäre auch für die Betriebe wichtig, die z.B. von Gas auf grünen Strom umsteigen und in neue Anlagen investieren wollen.

Nachdem vor Wahlen regelmäßig sehr viele Parteien den Bürokratieabbau prominent in ihre Programme aufnehmen, ist für das Gelingen der Transformation für Mittelständler entscheidend, dass Bund, Ländern und Kommunen dies konkret anpacken! Es geht hier nicht um kleinere Korrekturen an Verwaltungsvorschriften, hier müssen ganz im Sinne der Zeitenwende dicke Bretter ressortübergreifend gebohrt werden. Die Phase des Machens muss beginnen!
Damit heimische Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit endlich auch durch die Politik gestärkt werden, fordert der Verband der Keramischen Industrie seit vielen Monaten, die Zusage der Ampel-Koalition eines Belastungsmoratoriums mit Inhalten zu füllen. Dabei muss zwingend auch der nationale Alleingang bei der CO2-Bepreisung von Kleinanlagen beendet werden, bis diese in 2027 in der EU eingeführt wird.

    Ansprechpartner:

Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Verband der Keramischen Industrie e. V.
Schillerstraße 17
95100 Selb
Tel.: 09287/808-0
Holler@keramverband.de
www.keramverbaende.de

26.09.2023

VKI-Vorsitzender Joachim Heym

Anlagen

Hier die komplette Pressemitteilung: Transformationsprozess nicht vor die Wand fahren


VKI-Vorsitzender Joachim Heym beim Auftakt des Klimakongresses 2023 des BDI

26.09.2023

VKI-Vorsitzender Joachim Heym beim Auftakt des Klimakongresses 2023 des BDI


Deutliches Lohnplus für Beschäftigte der Keramik

In Kassel haben sich im Tarifgebiet West am 13. Juli 2023 IGBCE und BVKI auf einen Tarifabschluss geeinigt. Mit einem Festbetrag in Höhe von 300 Euro in drei Stufen erhalten die Beschäftigten in den kommenden 24 Monaten ein deutliches Lohnplus. Azubis bekommen 150 Euro mehr. Auch eine Inflationsprämie wird gewährt, mit betrieblichen Öffnungsklauseln.

Verhandlungsführerin Ramona Kubacki und Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler haben in Kassel verdeutlicht, dass sich deutsche Industriebranchen in der Rezession befinden und die Politik wichtige Entscheidungen zu Industrieenergiepreisdeckeln, Senkung der Lohnnebenkosten oder zu einer Unternehmenssteuerreform nicht trifft. Auf der anderen Seite wollen die Keramik-Arbeitgeber weiter attraktive Arbeits- sowie Ausbildungsplätze bieten. Somit war die Tarifkommission des Bundesverbandes Keramische Industrie e.V. bereit einen Abschluss mitzutragen.

19.07.2023

Wochen des Weißen Goldes - Porzellankönigin Annika I. gekrönt
Mit dem Start der Wochen des Weißen Goldes beginnt auch die Amtszeit der neuen Porzellankönigin Annika I.

Die 800 km lange Porzellanstraße wird dann von Porzellankönigin Annika I. bei Messen, Stadtfesten und Ausstellungen repräsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr bei den bayerisch-tschechischen Freundschaftswochen. VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler, der auch dem Vorstand der Porzellanstraße e.V. angehört, freute sich mit Porzellankönigin Annika I. sehr über die viele Gäste, die auf Einladung des Oberbürgermeisters der Porzellanstadt Selb zur Krönung ins Rosenthal-Theater gekommen sind.

Die Porzellanherstellung hat in Bayern, speziell in Oberfranken, eine lange Tradition. Bei den Wochen des Weißen Goldes geht es neben der Geschichte zum Kulturgut Porzellan aber insbesondere um neue Trends der Hersteller. Der Verband der Keramischen Industrie e.V. tritt dafür ein, dass die Bundesregierung endlich mit Entlastungen für die heimischen Betriebe bei der Zukunftssicherung unterstützt. Neben den keramischen Betrieben leiden viele energieintensive Branchen darunter, dass Deutschland durch hohe Kosten im internationalen Standortwettbewerb immer mehr an Boden verliert.

03.07.2023

Porzellankönigin Annika I und VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph R. Holler


Auftakt Tarifrunde Keramik 2023 in Nürnberg

In einem sachlichen Klima haben Vertreter der IGBCE und des BVKI am 14. Juni 2023 beim Auftakt der Tarifrunde 2023 in Nürnberg über die wirtschaftliche Entwicklung der keramischen Teilbranchen diskutiert. Konsens besteht über eine große Heterogenität und schwierige Rahmenbedingungen für Produktionswerke am Standort Deutschland. Zu den finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten und der Länge der Laufzeit waren die Positionen allerdings sehr weit voneinander entfernt. So haben IGBCE-Verhandlungsführerin Sabine Duckstein und BVKI-Verhandlungsführerin Ramona Kubacki einvernehmlich vereinbart, die Verhandlungen am 29. Juni 2023 in Frankfurt fortzusetzen.

Ansprechpartner: Christoph René Holler; Hauptgeschäftsführer; Verband der Keramischen Industrie e. V.; Schillerstraße 17; 95100 Selb; Tel.: 09287/808-0

14.06.2023

IGBCE-Verhandlungsführerin Sabine Duckstein und BVKI-Verhandlungsführerin Ramona Kubacki


Mitgliederversammlung des VKI
Ohne Kurswechsel der Bundesregierung droht Deindustrialisierung

Joachim Heym, Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik GmbH, ist von den Mitgliedern des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Auch Gabi Schupp (Vorständin der Villeroy&Boch AG) sowie Dr. Hadi Saleh (CEO der CeramTec GmbH) bleiben stellvertretende Vorsitzende. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Dr. Philipp Diekmann (BHS tabletop AG), Marcus Flemming (Döbrich & Heckel GmbH & Co. KG), Matthias Kaufmann (Kaufmann Keramik GmbH), Dr. Richard Metzler (Paul Rauschert GmbH & Co. KG) und Christian R.W. Seltmann (Porzellanfabriken Christian Seltmann GmbH).

Im öffentlichen Teil der diesjährigen Jahreshauptversammlung kritisierte VKI-Vorsitzender Joachim Heym die durch politische Entscheidungen verursachte Schieflage im globalen Wettbewerb für deutsche Produktionswerke. Der Dreiklang von Weltspitzensätzen bei den Energiekosten, der Steuerquote und den Lohnnebenkosten gefährdet den Industriestandort Deutschland insgesamt. Ohne einen Kurswechsel der Bundesregierung droht die Deindustrialisierung mit einem massiven Wohlstandsverlust in Deutschland, so VKI-Vorsitzender Heym.

VKI-Vorsitzender Joachim Heym fordert Industriestrompreis und Industriegaspreis
Die keramische Industrie wird für ein Gelingen der Energiewende in Deutschland dringend benötigt. Damit Innovationen in Deutschland stattfinden können, wird es nach Ansicht des VKI-Vorsitzenden Joachim Heym ohne einen Industriestrompreis und als Brücke einen Industriegaspreis nicht gehen. Anders als bei dem nicht funktionierenden Instrument der Energiepreisbremse der Ampel (Doppelwumms) muss es jetzt um einen unbürokratischen Ansatz gehen, der wettbewerbsfähige Energiepreise in der gesamten industriellen Breite sicherstellt und für die kommenden zehn Jahre Planungssicherheit bietet. Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck beinhaltet wieder ein dickes Vorhängeschloss. In der mittelständischen keramischen Industrie könnte kaum ein Unternehmen die aufgestellten Hürden überwinden und den Brückenstrompreis erhalten, kritisiert VKI-Vorsitzender Joachim Heym.

Ehrengast BDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Russwurm sieht Industriestandort am Wendepunkt
Begrüßen konnten die VKI-Mitglieder in diesem Jahr in Selb den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Herrn Prof. Dr.-Ing. Siegfried Russwurm. In seinem Gastvortrag ging der BDI-Präsident auf die großen Herausforderungen ein. "Der Industriestandort ist an einem Wendepunkt: Wir müssen deutlich schneller werden. Dazu brauchen wir weniger bürokratische Hürden und raschere Genehmigungsverfahren. Zentral für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts ist sichere, saubere und bezahlbare Energie – und zwar kurz- wie langfristig. Nur dann sind wir im globalen Standortwettbewerb erfolgreich und können als Industrie zu einer gelungenen Transformation beitragen", so BDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Russwurm.

Ansprechpartner: Christoph René Holler; Hauptgeschäftsführer; Verband der Keramischen Industrie e. V.; Schillerstraße 17; 95100 Selb; Tel.: 09287/808-0

17.05.2023

Prof. Dr.-Ing. Russwurm beim Vortrag während der VKI-Jahreshauptversammlung


VKI-Vorsitzender Joachim Heym, Prof. Dr.-Ing. Russwurm und VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph Rene Holler


Jörg Nürnberger (MdB, SPD) im Gespräch mit VKI-Vorstandsmitglied Dr. Philipp Diekmann (CEO BHS tabletop AG)


Hans-Peter Friedrich (MdB, CSU), Porzellanikon-Direktorin Anna Dziwetzki mit dem
wiedergewählten VKI-Vorsitzenden Joachim Heym


Klo&Co. – Ausstellung im Porzellanikon
Sanitärkeramik vom Plumpsklo bis zur Hightech-Toilette

Eine Ausstellung der besonderen Art durfte Christoph René Holler, Geschäftsführer des Fachverbandes Sanitär-Keramische Industrie e. V., mit der Direktorin des Porzellanikons, Frau Anna Dziwetzki, in Selb eröffnen. Die launige Führung fand bei den Besuchern der Eröffnung großen Anklang. Im Schnitt verbringen wir ca. drei Jahre auf der Toilette, eine amüsante Ausstellung rund um das Thema Klo macht Sinn.

12.05.2023

Anna Dziwetzki und Christoph René Holler


Chance durch Ausbildung
Fakhruddin Ansari stammt aus Afghanistan und startet seine berufliche Karriere als Auszubildender im
Berufsbild Industriekeramiker Verfahrenstechnik in der keramischen Industrie.

BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler führt in den Mitgliedsbetrieben viele Gespräche, um die Gründe zu erkennen, warum trotz vieler junger Zuwanderer in Deutschland zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Dies bei einer breiten Wahlmöglichkeit der Ausbildungsberufe und einer großen Bereitschaft der Industrie, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt über eine fundierte Berufsausbildung zu integrieren. Bei Fakhruddin Ansari hat sich gezeigt, dass es mit Wohnsitz in einem anderen Bundesland nicht ganz unbürokratisch möglich gewesen ist, eine Ausbildung in Thüringen auch aufnehmen zu dürfen. Geduld war hier für den Ausbildungsbetrieb und den Auszubilden gleichermaßen notwendig. Eine neue Deutschlandgeschwindigkeit müssen Behörden entwickeln, damit nicht unnötig Zeit verspielt wird. In anderen Beispielen zeigt sich, dass dem regelmäßigen Besuch der angebotenen Deutschkurse zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen wird.
Es lohnt sich, beim Thema Zuwanderung und Begegnung des Fachkräftemangels die Situation in Deutschland klar und objektiv zu analysieren. In den Werken sind lernwillige, engagierte Berufsanfänger in der dualen Ausbildung auch dann herzlich willkommen, wenn schulisches Wissen in Teilen nachgeholt werden muss.

15.04.2023

Fakhruddin Ansari und BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler


Fakhruddin Ansari und BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler


Bündnis Faire Energiewende
Treffen mit Parl. Staatssekretär Michael Kellner

Noch immer ist kein Konzept der Bundesregierung für einen Industriestrom und einen Industriegaspreis in Sicht. Mit weiteren Vertretern des Bündnis Faire Energiewende hat Sprecher Christoph René Holler dem Mittelstandsbeauftragen der Bundesregierung, Parl. Staatssekretär Michael Kellner, erläutert, dass die mittelständischen Industriebetriebe eine Kostenpause und Planungssicherheit benötigen. Nachdem die Energiepreisbremse durch politisch aufgestellte Hürden zu großen Teilen für Produktionswerke nicht nutzbar sind, ist es höchste Zeit wettbewerbsfähige Energiepreise für deutsche Betriebe zu sichern. Verändert die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für Industriebetriebe nicht, ist das Szenario weiterer Produktionsverlagerungen ins Ausland für das Bündnis Faire Energiewende real.

14.04.2023

Parl. Staatssekretär Michael Kellner mit Vertretern des Bündnis Faire Energiewende


JA zur Industrie
Bündnis Faire Energiewende stellt Forderungskatalog an die Bundesregierung, um Abwanderung der Industrie aus Deutschland zu verhindern

Bei Ihrer Jahresauftaktpressekonferenz hat das Bündnis faire Energiewende die Politik aufgefordert, JA zur Industrie zu sagen. 2023 muss ein Jahr werden, in dem die Weichen für die Stärkung der Wettbewerbsbedingungen heimischer Betriebe von der Bundesregierung gestellt werden. Neben der Frau Dr. Helen Fürst, Präsidentin des Gesamtverbandes der Kunststoffverarbeitenden Industrie e.V., hat BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler, der in diesem Jahr auch Sprecher des Bündnisses faire Energiewende ist, die Fragen der Journalisten beantwortet. Kernthema war ein Industriepreis für Strom und Gas sowie der schnellere Zubau grüner Energie.
Hier die Pressemitteilung zur PK

23.01.2023

Hier die Pressemitteilung zur PK: Pressemitteilung Mittelständisches Industriebündnis fordert JA zur Industrie


BVKI-Präsidentin beim Jahresempfang in der Residenz München

Beim diesjährigen Jahresempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder hat Präsidentin Sybille Kaiser die keramische Industrie vertreten. Bei dem von vielen Abgeordneten, Ministern und Wirtschaftsvertretern besuchten Empfang war insbesondere die Wirtschaftspolitik Thema. Die Energiepreisbremsen der Bundesregierung sind so komplex und bürokratisch ausgestaltet worden, dass insbesondere der energieintensive Mittelstand in Deutschland hohe Mehrbelastungen im internationalen Wettbewerb schultern muss. Aus Bayern kommt die begründete Forderung, mit wirksamen Maßnahmen für wettbewerbsfähige Strom- und Gaspreise zu sorgen. Hier steht die Bundesregierung in der Pflicht.

15.01.2023

Präsidentin Sybille Kaiser nebst Ehemann beim Empfang von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Ehefrau.


Herbsttagung Fachgruppe Technische Keramik in Hermsdorf
Bundesregierung muss Belastungsmoratorium endlich konkret umsetzen

Bei der diesjährigen Herbsttagung der Fachgruppe Technische Keramik in der Porzellanfabrik Hermsdorf war die Energiekrise das dominierende Thema. Mit der zögerlichen Umsetzung des zugesagten Belastungsmoratoriums schwächt die Bundesregierung heimische Betriebe. Neben dem von der Gaskommission vorgeschlagenen Gaspreisdeckel muss auch der Industriestrompreis jetzt kommen! Es macht bei den explodierenden Energiepreisen auch keinen Sinn, wenn fast nur Deutschland industrielle Kleinanlagen mit einem zusätzlichen CO2-Preis überzieht, die Wettbewerber im EU-Binnenmarkt und darüber hinaus auch diese Kosten aber weiter nicht bewältigen müssen. Auch die Sorgfaltspflichtengesetzgebung, die neben Deutschland nun auch in der EU verhandelt wird, muss unbürokratisch und mittelstandsfreundlich ausgestaltet sein. Mittelständler können keine eigene Stabstelle zur Bewältigung neuer Regulierungsgesetzgebung einrichten. Bundesregierung und EU-Kommission müssen mit dem Thema Bürokratieabbau nun auch starten, die aktuelle Krisenlage ist dafür der passende Zeitpunkt. Fachgruppenvorsitzender Marcus Flemming und Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler werden für die Technische Keramik Vorschläge zur Bürokratieentlastung an die Politik adressieren.

28.10.2022

Auf Einladung der Geschäftsführerin der Porzellanfabrik Hermsdorf, Frau Sybille Kaiser (Bild rechts),
kamen die Hersteller der Technischen Keramik zur Herbsttagung in Hermsdorf zusammen.


Vorsitzender Marcus Flemming und
Fachgruppengeschäftsführer Martin Hartmann bei der Werksbesichtigung in Hermsdorf


Ampelkoalition verschließt die Augen vor dem Ernst der Lage in der mittelständischen Industrie

Zur Gasumlage und ihren dramatischen Folgen für Produktionswerke hat das Bündnis faire Energiewende die nachfolgende Pressemitteilung herausgegeben.

WSM-Hauptgeschäftsführer Vietmeyer: "Bittere Realität: Viele mittelständische Unternehmen rasen ungebremst in die Insolvenz."


Berlin: Erste Unternehmen schließen, viele planen Produktionsverlagerungen ins Ausland, andere fahren die Produktion trotz voller Auftragsbücher herunter. Metallverarbeitende Unternehmen, Gießereien, Keramikhersteller, Produzenten von technischen Textilen – sie alle sind mit Preissteigerungen bei Erdgas und Strom konfrontiert, die jede bisher bekannte Dimension sprengen. Das wird Unternehmenspleiten zur Folge haben mit einem irreversiblen Schaden für die Lieferketten, die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung in unserem Land. 10 000 mittelständische Industrieunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten, die sich im Bündnis Faire Energiewende, BfE, zusammengeschlossen haben, fordern die Bundesregierung auf, jetzt zu handeln, bevor es zu spät ist.

Christian Vietmeyer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung: "You´ll never walk alone – dieses Versprechen des Bundeskanzlers gilt ganz offensichtlich nicht für die mittelständische Industrie. Das BfE fordert alle Mitglieder der Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten von SPD, Grünen und FDP auf, in unsere Unternehmen zu kommen und sich ein Bild von der Situation zu machen. Wer im vergangenen Jahr noch 500.000 Euro für seine Energierechnung zahlte, muss im kommenden Jahr mit 5 Millionen Euro rechnen. Die Gaspreise haben sich verzehnfacht, das Gleiche gilt für den Strompreis, der an den Gaspreis gekoppelt ist. Was die Bundesregierung jetzt mit der Gasumlage plant, bringt das Fass zum Überlaufen und belastet jeden Arbeitsplatz in einem energieintensiven Unternehmen zusätzlich mit rund 20.000 Euro pro Jahr. Die Überbrückungshilfen und Energiekostendämpfungsprogramme der Bundesregierung sind, wenn sie überhaupt schon angekommen sind, nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Wie sollen Unternehmen in einer solchen Situation noch einen Beitrag dazu leisten, dass in Deutschland Windräder und Solardächer gebaut werden, neue Heizungsanlagen aufgestellt werden, Häuser gedämmt, neue Generationen von Autos gebaut und gute Arbeitsplätze erhalten werden? Die bittere Realität ist: Viele mittelständische Unternehmen rasen ungebremst in die Insolvenz und die Ampelkoalition verschließt die Augen davor." ......

26.08.2022

Weitere Informationen: Pressemitteilung Ampelkoalition verschließt die Augen vor dem Ernst der Lage


Industriemeisterlehrgang Keramik erfolgreich beendet

Die Arbeit hat sich gelohnt, nach bestandener Prüfung haben die neuen Industriemeisterinnen und Industriemeister Keramik in Selb ihre IHK-Urkunden bekommen. Da Nachwuchsführungskräfte in der keramischen Industrie gebraucht werden, wird der nächste berufsbegleitende Meisterlehrgang nicht lange auf sich warten lassen.

29.06.2022


FIT FOR FUTURE

In der Veranstaltungsreihe FIT FOR FUTURE des Bayerischen Wirtschaftsministeriums stand in Bayreuth die Keramik- und die Textilindustrie im Mittelpunkt. Über technische Innovationen und die Investitionen in Energieeffizienz gab Reiner Heublein, Sales and Business Development Manager der Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödenthal GmbH, einen Überblick. Keramische Bauteile spielen bei der Umsetzung der Energiewende eine immer größere Rolle. Eine große Herausforderung besteht für die keramischen Betriebe nun in Forschungsprojekten zu Einsatzoptionen von Wasserstoff beim keramischen Brand. Noch ist Erdgas für die Branche unverzichtbar.

Amtschefin Dr. Sabine Jarothe (Bayerisches Wirtschaftsministerium) hat die Unterstützung der Bayerischen Landesregierung bei den anstehenden Transformationsprozesse zugesagt. BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler sieht beim Green Deal der EU und dem Klimaschutzplan der Bundesregierung bei Forschungsförderprogrammen und Zuschüssen einen großen Reformbedarf, hier müssen viel stärker die Bedürfnisse sowie die Möglichkeiten von mittelständischen Betrieben gesehen werden.


Vortrag von Reiner Heublein, Sales and Business Development Manager der Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödenthal GmbH

11.05.2022

Von der Vase bis zu Hochleistungskeramik – Rundgang mit Vize-Ministerpräsident Aiwanger

Den Besuch des Bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger nutzten EuTeCer-Präsident Dr. Carsten Rußner und Verbandsgeschäftsführer Christoph René Holler um einen Überblick zu den breiten Einsatzgebieten der Keramik zu geben.

Dabei ging es insbesondere um die Hochleistungskeramik und keramische Produkte für die E-Mobilität oder die Medizintechnik. In der Porzellanstadt Selb durften beim Rundgang selbstverständlich auch Konsumgüterprodukte aus weißem Gold nicht fehlen. Interessiert zeigte sich der stellv. Ministerpräsident Hubert Aiwanger auch am 3D–Druckverfahren in der Feinkeramik.

05.05.2022

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Exponate Technische Keramik


Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Exponate 3D–Druckverfahren in der Feinkeramik


Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergibt Förderbescheid für Transformationsstudie

Der Landkreis Wunsiedel ist in Bayern Modellregion für den Einsatz von grünem Wasserstoff.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat jetzt die Förderzusage für eine Transformationsstudie für die keramische Industrie an Landrat Peter Berekt im Porzellanikon in Selb übergeben. EuTeCer-Präsident Dr. Carsten Rußner (Geschäftsführer Kyocera) , BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler und Mats Ryder (CEO Rosenthal GmbH) nutzten die Gelegenheit um mit Minister Aiwanger über die Energiepreiskrise zu sprechen. Neben den Investitionen in die CO2-Neutralität müssen die durch den Putin-Krieg ausgelösten Preissprünge für Energie abgemildert werden. Der Bundesverband Keramische Industrie hält eine deutliche Senkung der Energiesteuern und die Aussetzung der rein nationalen CO2-Bepreisung für zwingend. Andere EU-Staaten nutzen beherzt den von der EU-Kommission aufgezeigten Rahmen für staatliche Abgabensenkungen auf Energie, gerade bei einem noch führenden Industriestandort sollte die Bundesregierung jetzt nachsteuern.

02.05.2022

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergibt Förderbescheid für Transformationsstudie


Fünf-Punkte-Plan des Bündnisses faire Energiewende zur Sicherung des industriellen Mittelstandes in Deutschland

Die Energiemärkte in Deutschland und Europa sind seit Herbst 2021 im Ausnahmezustand, mit der Folge extremer Preisausschläge nach oben. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich die Situation an den Gas- und Strommärkten noch einmal dramatisch verschärft. Die Energiepreise sind auf noch nie dagewesene Höhen angestiegen. Das wird viele Unternehmen ihre Existenz kosten. Die mittelständische Industrie will weiter in Deutschland bestehen, um mit ihren Produkten zum Klimaschutz beitragen und Werte und Arbeitsplätze schaffen zu können, die wir auch in Zukunft dringend benötigen werden. Dazu wird eine zuverlässige Energieversorgung benötigt, zu international wettbewerbsfähigen Preisen. Daher sollten jetzt schnellstmöglich folgende Maßnahmen ergriffen werden:

1. Härtefall-Regelung schaffen: Um Insolvenzrisiken und akute Liquiditätsengpässe zu mindern, sollten schnell geeignete Soforthilfen – etwa in Form von Zuschüssen oder KfW-Krediten – für betroffene Unternehmen bereitgestellt werden.

2. Dialogprozess beginnen: Die Bundesregierung sollte kurzfristig mit der Wirtschaft in einen Dialog treten, um konkrete weitergehende Maßnahmen zu erörtern. Die jetzt dringend einzuführenden Maßnahmen sollten nicht hinter den Maßnahmen anderer EU-Mitgliedstaaten zurückbleiben. Das Instrumentarium der EU-Kommunikation „REPowerEU“ sollte umgehend vollumfänglich ausgeschöpft werden.

3. Staatlich induzierte Belastungen aussetzen: Die Gas- und Strompreise werden in Deutschland durch Abgaben, Umlagen und Steuern erheblich verteuert und sind dadurch bereits seit langer Zeit nicht mehr international wettbewerbsfähig. Angesichts der aktuellen Dramatik sollten alle staatlichen Belastungen der Energiepreise mindestens bis Ende 2022 vollständig ausgesetzt werden. Zudem sollte zumindest ein Teil der Netznutzungsentgelte aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.

4. Industriestrom und -gaspreis prüfen und schnellstmöglich einführen: Die Turbulenzen an den Energiemärkten in Europa führen dazu, dass Unternehmen die Planbarkeit ihrer Energiekosten fehlt und das Preisniveau nicht mehr tragbar ist. Deshalb muss dringend ein fixer Industriestrom- und -gaspreis geprüft und eingeführt werden.

5. Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Situation als Unternehmen in Schwierigkeiten (UiS) eingestuft werden, sollten unabhängig von dieser Einstufung weiterhin die Entlastungstatbestände im Energiebereich in Anspruch nehmen können.

15.03.2022

Weitere Informationen: Pressemitteilung Bündnis faire Energiewende



Strom und Gaspreise drohen Wirtschaft zu erdrücken

Die heute veröffentlichten Ergebnisse der BDI - Erhebung zu den Energiekosten im industriellen Mittelstand unterstreichen, dass sich die Lage zuspitzt. BDI-Präsident Prof. Siegfried Russwurm gibt Alarm und sieht die Gefahr, dass die Strom- und Gaspreise die Wirtschaft erdrücken könnten. Das Bündnis faire Energiewende, dem der Bundesverband Keramische Industrie e.V. angehört, gibt zur Erhebung des BDI die nachfolgende Erklärung ab.

21.02.2022

Weitere Informationen: Pressemitteilung Bündnis faire Energiewende


Abschaffung der EEG-Umlage vorziehen

In der angefügten Pressemitteilung begrüßt das Bündnis faire Energiewende das Vorhaben der Abschaffung der EEG-Umlage, sieht aber die Notwendigkeit die Maßnahme vorzuziehen. Neben den extrem hohen Strompreisen gibt es auch im Hinblick auf die Explosion des Gaspreises Handlungsbedarf.

26.01.2022

Weitere Informationen: Pressemitteilung Bündnis faire Energiewende


Sebastian Körber, MdL, besucht Porzellanwerk in Schönwald

Der Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr des Bayerischen Landtags, Sebastian Körber, der auch dem Präsidium der FDP-Bayern angehört, ist der Einladung des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. gefolgt und hat sich vor Ort über die Besonderheiten der Porzellanproduktion informiert. Deutschland hat in den letzten Jahren mit verschiedenen Steuern und anderen Abgaben die Energiepreise in die Höhe getrieben, dies sorgt für Wettbewerbsnachteile. Da die neue Ampel im Koalitionsvertrag einen wirksamen Carbon-Leakage-Schutz zugesagt hat, regt der VKI an nun sehr schnell die Maßnahmen zur Entlastung auf den Weg zu bringen. Zur Porzellanherstellung wird Prozessenergie benötig, die bisherige CO2-Bepreisung nur für Kleinanlagen in Deutschland hat einen Strafsteuercharakter. Als Gesprächspartner standen Herr Abgeordneten Körber von Seiten der Industrie Gernot Egretzberger (CFO BHS tabletop AG), Siegmund Meyer (Produktionsleiter BHS tabletop AG), Carsten Hense (Geschäftsführer Rosenthal GmbH), Christoph René Holler (VKI-Hauptgeschäftsführer), Iris Schopper (Gewerkschaftssekretärin IG BCE Nordostbayern) und Michael Ott (Betriebsratsvorsitzender BHS) zur Verfügung.

16.12.2021

Sebastian Körber, MdL, besucht Porzellanwerk in Schönwald - v.l.n.r. Iris Schopper (IG BCE), Carsten Hense (Rosenthal), Siegmund Meyer (BHS), Michael Ott (BHS), Sebastian Körber (FDP), Gernot Egretzberger (BHS), Christoph René Holler (VKI)


Porzellanindustrie trifft Grüne Landtagsfraktion Bayern

In einer Webkonferenz haben sich die Mitglieder des Bayerischen Landtags Barbara Fuchs, Anna Schwamberger und Benjamin Adjei bei Vertretern des oberfränkischen Porzellanherstellers BHS tabletop AG und des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. über die technischen Prozesse der Geschirrproduktion informiert. Weißes Porzellan kann nach dem Stand der Technik nur durch den Brand mit Erdgas entstehen. Mit einem strombasierten Ofen kann die physikochemische Reaktion nicht dargestellt werden. BHS-Vorstandsmitglied Gernot Egretzberger, der auch dem Vorstand des VKI angehört, und VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler erläuterten den dringenden Korrekturbedarf bei der rein nationalen CO2-Bepreisung. In die gleiche Richtung argumentierte die Arbeitnehmerseite, vertreten durch Betriebsrat und IG BCE. Mit Interesse wurde von den Mitgliedern der Grünen-Fraktion Informationen zu laufenden Projekten der Industrie zur Verminderung von CO2 aufgenommen.

16.12.2021

Porzellanindustrie trifft Grüne Landtagsfraktion Bayern


Dr. Carsten Russner ( KYOCERA Fineceramics Precision) zum EuTeCer Präsidenten gewählt

Dr. Carsten Russner, Managing Director von KYOCERA Fineceramics Precision GmbH (Selb), wurde am 10. Dezember einstimmig, als Nachfolger von Loriano Bocini BOCINI, zum neun Präsidenten von European Technical Ceramics Federation (EuTeCer) gewählt und vertritt damit die europäische Technische Keramik im Board of Presidents von Cerame-Unie (cerameunie.eu/about-us/structure/).
"I am honored to preside over such a dynamic and innovative industry on an international level," says a delighted Dr. Carsten Russner, "As the new president, I would like to strengthen communication within the individual sectors in Europe so that we can benefit from each other in the future." What spoke in favor of the managing director of the Kyocera subsidiary specialized in fine ceramics was his more than 30 years of professional experience and the resulting technical expertise, as well as his academic background. Russner holds a PhD in mechanical engineering, a degree in quality specialist engineering and in mechanical engineering.

16.12.2021

Weitere Information: Pressemeldung Kyocera


Ceramic Roadmap to 2050

Die europäischen Keramikhersteller haben am 17. November 2021 während der Ceramic Days in Brüssel ihre Roadmap 2050 zur Klimaneutralität vorgelegt. Mitgewirkt haben daran naütrlich auch die deutschen Keramikverbände.

18.11.2021

Ceramic Roadmap to 2050

Weitere Informationen: Ceramic Roadmap to 2050


Branchendialog Keramik mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

Der diesjährige Branchendialog mit Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger,MdL, musste bedingt durch die leider wieder steigenden Infektionszahlen als Videokonferenz durchgeführt werden. BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler hat bei dieser Gelegenheit darauf hingewiesen, dass bei sich schnell ändernden Verordnungslagen, mit immer neuen Regelungen, Arbeitgeber etwas mehr Vorlaufzeit für die Umsetzung benötigen. Wenn die Staatsregierung 3 G am Arbeitsplatz einführt ist dies eine nachvollziehbare Maßnahmen, dann muss aber auch rechtlich klar sein, dass Arbeitgeber nach dem Impfstatus fragen dürfen und bei der Dokumentation nicht gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen. Auch muss klar sein, dass Mitarbeiter, die sich nicht testen lassen, keinen Anspruch auf die Gehaltszahlung haben.
Schwerpunktthemen des Gesprächs waren die Höchstpreise für Energie in Deutschland und immer größere Probleme bei der Rohstoffbeschaffung. Die bisherige Politik, mit staatlichen Abgaben die Energiepreise in die Höhe zu treiben, rächt sich jetzt in einer Krisenlage. In der keramischen Industrie kommt es auf eine wettbewerbsfähige Erdgasversorgung an, wenn seit dem 1.1.2021 dann nur in Deutschland eine CO2-Abgabe hinzukommt, wird die Schieflage im Binnenmarkt und globalen Wettbewerb noch größer. Wenig zufrieden zeigten sich die Unternehmensvertreter auch mit dem Stand des Bürokratieabbaus, hier ist es in den letzten Jahren eher zu einem Bürokratieaufwuchs gekommen.
Seitens des Wirtschaftsministeriums wurde zum Branchendialog die angefügte Presseinformation versendet.

16.11.2021

Weitere Informationen: Bayerns Wirtschaftsminister im Dialog mit der Keramischen Industrie


Unified Water Label - Open Forum
Sitzung am 2. Dezember

Am 2 Dezember findet eine virtuelle Sitzung des Unified Water Labels statt. Falls sich hierzu informieren möchen wenden Sie sich bitte an Frau Yvonne Orgill Yvonne.Orgill@UWLA.eu; www.europeanwaterlabel.eu)

16.11.2021

Label mit Erklärung


Fachgruppe Technische Keramik tagt bei KYOCERA Fineceramics Precision GmbH in Selb

Die Mitglieder der Fachgruppe Technische Keramik haben ihre jüngste Sitzung bei der KYOCERA Fineceramics Precision GmbH in Selb abgehalten. In den letzten Jahren ist vor Ort viel investiert worden, über die Entwicklungen informierte Geschäftsführer Dr. Carsten Rußner, der auch stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe ist. Inhaltlich war Thema der Sitzung die industriepolitischen Auswirkungen der Bundestagswahl. Wichtig für viele Industriebranchen in Deutschland ist, dass eine neue Regierung die Höchstpreise für Energie endlich in den Griff bekommt. Auch beim Bürokratieabbau darf es nicht nur Sonntagsreden geben. Mit den Mitglieder diskutierten auf Einladung des Fachgruppenvorsitzenden Marcus Flemmig, die Präsidentin des Bundesverbandes Keramische Industrie, Frau Sybille Kaiser, die auch dem Präsidium von BDI und BDA angehört, sowie Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler.

25.10.2021

v. l. n. r.: Herr Christoph René Holler (Hauptgeschäftsführer Bundesverband Keramische Industrie e. V.), Frau Sybille Kaiser (Präsidentin Bundesverband Keramische Industrie e. V., Geschäftsführerin Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH), Herr Dr. Carsten Rußner (Geschäftsführer KYOCERA Fineceramics Precision GmbH) und Herr Marcus Flemming (Geschäftsführer Döbrich & Heckel GmbH & Co. KG)


Forderungen Bündnis faire Energiewende zu den Koalitionsverhandlungen

Nachdem die Große Koalition mit einer nur in Deutschland wirkenden CO2-Bepreisung die heimischen Produktionswerke erheblich belastet hat, geht das Bündnis faire Energiewende nach der Wahl mit klaren Forderungen auf die neuen Bundestagsfraktionen zu. Der Bundesverband Keramische Industrie hat in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass die Verdrängung von Produktionslinien ins Ausland kein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz sein kann.

08.10.2021

Weitere Informationen: Forderungen Bündnis faire Energiewende zu den Koalitionsverhandlungen


Selber Erklärung

Vertreter der hochfränkischen Arbeitgeber und Beschäftigten der Keramik- sowie Textilindustrie haben in der Selber Erklärung gefordert, bei der nationalen Klimaschutzgesetzgebung Ökologie und Ökonomie in einen Ausgleich zu bringen. Die jüngsten Schnellschüsse der Bundesregierung gefährden den Industriestandort und dienen dem Weltklima nicht. Am Selber Dialog haben Frau Dr. Anja Weisgerber (Klimabeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Herr Dr. Hans-Peter Friedrich (Vizepräsident des Deutschen Bundestags) und Herr Martin Schöffel (Mitglied des Bayerischen Landtags) für die Politik teilgenommen.

14.05.2021

Im Dialog mit Vertretern der Keramik- und Textilindustrie:
Dr. Hans-Peter Friedrich (Bundestagsvizepräsident)
Dr. Anja Weisgerber (Klimabeauftragte der CDU/CSU-Fraktion)
Martin Schöffel, MdL

Weitere Informationen: Selber Erklärung


Konsumgüterdialog mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier - BVKI fordert bessere Rahmenbedingungen am Industriestandort Deutschland

Mit Gabi Schupp, Mitglied im Vorstand der Villeroy & Boch AG, Carsten Hense, Geschäftsführer der Rosenthal GmbH und Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer des BVKI, war die keramische Industrie beim diesjährigen Konsumgüterdialog mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vertreten. Thema waren insbesondere notwendige bessere Rahmenbedingungen am Industriestandort Standort. Gerade durch die Pandemiekrise ist deutlich geworden, dass zusätzliche Lasten, die durch politische Entscheidungen in Berlin verursacht worden sind, Wettbewerbsnachteile ausgelöst haben. Eine Redaktionsgruppe der Industrie erarbeitet hierzu mit dem BMWi ein Positionspapier. Die Pressemeldung des BMWi zum Konsumgüterdialog finden Sie unten verlinkt:

28.04.2021

Weitere Informationen: Pressemitteilung BMWi zum Konsumgüterdialog


Bundestag muss Wort halten, sonst droht Pleitewelle in mittelständischer Industrie!

Zum nationalen Alleingang einer CO2-Bepreisung hatte die Große Koalition einen wirksamen Carbon-Leakage-Schutz zugesagt. Im Kabinett wurde nun eine Rechtsverordnung beschlossen, die für die deutschen Betriebe massive Wettbewerbsnachteile auslöst. Mit der angefügten Pressemeldung fordert das Bündnis faire Energiewende Änderungen in der Verordnung, die über einen Beschluss des Bundestags erreicht werden müssen.

22.04.2021

Weitere Informationen: Bundestag muss Wort halten, sonst droht Pleitewelle in mittelständischer Industrie!


Wirtschaft testet in großem Umfang auf Covid

In einer Erhebung von BDI, BDA, DIHK und ZDH konnte eine beeindruckende Zahl der Beteiligung an der Teststrategie der Wirtschaft nachgewiesen werden. Der komplette Sachstandsbericht ist angefügt. BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler unterstreicht, dass viele Betriebe schon seit mehreren Monaten auf die Schnelltestung setzen und es in Deutschland leider immer wieder zu Beschaffungsproblemen gekommen ist. Zur Bewältigung der Pandemie sollten jetzt auch Betriebsärzte mit ausreichend Impfstoff in die Impfkampagne eingebunden werden. Viele Betriebe möchten sich hier beteiligen.

06.04.2021

Weitere Informationen: Sachstandsbericht von BDA und BDI


cfi berichtet über neue Szene Wasserstoff in der Keramik

In der aktuellen Ausgabe des ceramic forums international (cfi) informieren Herr Prof. Dr. Michael Michaelis (Institutsleiter IKTS Frauenhofer) und Herr Rechtsanwalt Christoph René Holler (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Keramische Industrie) über das gemeinsame Projekt „Szene Wasserstoff“. Mit Genehmigung der Redaktion finden Sie den Beitrag angefügt.

02.03.2021

Weitere Informationen: cfi berichtet über neue Szene Wasserstoff in der Keramik


Bündnis faire Energiewende: Bundesumweltministerium legt wirkungslosen Carbon-Leakage-Schutz vor

Zum Entwurf eines vollkommen wirkungslosen Carbon-Leakage-Schutzes des Bundesumweltministeriums nimmt BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser für das Bündnis faire Energiewende Stellung.

25.02.2021

Weitere Informationen: Bundesumweltministerium legt wirkungslosen Carbon-Leakage-Schutz vor


Kick-Off-Veranstaltung „Studie zur CO2-Emissiosnminderung in der Keramikindustrie"

Über 30 Unternehmen haben sich heute am Kick-Off-Meeting beteiligt und werden Ihre Expertise in die beim Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) beauftragte Studie einbringen. Die keramischen Betriebe haben in den letzten Jahren viel Geld in Energieeffizienz investiert. Ob beim keramischen Brand perspektivisch grüner Wasserstoff eine Option sein kann, gilt es nun zu untersuchen. BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser und Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler freuen sich, dass zusammen mit der DKG Unternehmen sowie Partnerorganisationen gefunden wurden, die diese Studie mitfinanzieren.

03.02.2021


Belastungsmoratorium muss auf den Weg gebracht werden

Der zweite Lockdown hat massive Auswirkungen auf mehrere Industriebranchen in Deutschland. Beim Konjunkturpaket wurde ein Belastungsmoratorium für die Wirtschaft noch ausgeblendet. Dies muss nach Ansicht des Bündnisses faire Energiewende nun dringend und schnell nachgeholt werden.

09.11.2020

Weitere Informationen: Mittelständische Industrie braucht Belastungsmoratorium


Gemeinsame Erklärung von IG BCE, BVKI und BKRI zum Emissionshandel

Noch immer ist von der Bundesregierung zum nur national wirkenden Brennstoffemissionshandelsgesetz der zugesagte Carbon-Leakage-Schutz nicht geregelt. IG BCE, BVKI und BKRI setzen sich hier mit der angefügten Erklärung gegenüber der Politik gemeinsam für eine umfassend schützende Rechtsverordnung ein. Die keramischen Industriebranchen befinden sich in einem harten globalen Wettbewerb.

16.10.2020

Weitere Informationen: Gemeinsames Positionspapier zum BEHG


Bundesregierung lässt mittelständische Industrie bei Strompreis und Energiekosten im Regen stehen

Die heute verkündete „Senkung“ der EEG-Umlage bedeutet gerade einmal etwas mehr als 0,2 Cent/kWh Kostenersparnis. Die Energiepolitik der Bundesregierung muss grundlegend neu ausgerichtet werden. Hierzu finden Sie angefügt eine Pressemitteilung des Bündnisses faire Energiewende.

15.10.2020

Weitere Informationen: Pressemitteilung BfE vom 15.10.2020


Industrieller Mittelstand schlägt Alarm

Industrieller Mittelstand schlägt Alarm – CO2-Bepreisung ohne gleichzeitigen Schutz von Unternehmen im europäischen Wettbewerb im Bundestag beschlossen – es drohen Insolvenzen und Abwanderungen.

08.10.2020

Weitere Informationen: Bundestag gefährdet den industriellen Mittelstand


Branchendialog Keramik mit Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger

Beim Branchendialog Keramik im Porzellanikon in Selb spielte in diesem Jahr die Bewältigung der Pandemiekrise eine Zentralle Rolle. Mehrere keramische Branchen sind von heftigen Auftragsausfällen betroffen. So verdeutlichten die Vertreter des Bundesverbandes Keramische Industrie e.V. auch den politischen Handlungsbedarf. Ein umfassende Belastungsmoratorium für die deutsche Wirtschaft wird benötigt.

02.10.2020
Gruppenbild Branchendialog
Sitzung Branchendialog Keramik
Begrüßung StM Aiwanger vor dem Porzellanikon in Selb

Weitere Informationen: Pressemitteilung BVKI zum Branchendialog am 2. Oktober 2020


Rein nationaler CO2-Preis gefährdet heimische Betriebe

Auch nach der Vorlage eines Eckpunktepapiers bleibt völlig unklar, wie die Bundesregierung mit der Einführung eines nur in Deutschland erhobenen CO2-Preises die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe sichern möchte. Hierzu informiert das Bündnis faire Energiewende.
www.faire-energiewende.de

30.09.2020

Weitere Informationen: BfE - Positionspapier zu den Eckpunkten einer Carbon-Leakage Verordnung im BEHG


"Bündnis faire Energiewende ruft zur Online-Demo auf"

Welche negativen Folgen das Brennstoffemissionshandelsgesetz für die mittelständische Industrie in Deutschland hat, berichten Unternehmer auf www.faire-energiewende.de. Hier können sich Unterstützer melden, die Industrieunternehmen mit ihren guten Arbeitsplätzen in Deutschland halten wollen. BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser informiert mit der angefügten Pressemitteilung über die virtuelle Demonstration. Die Energiekosten werden im nächsten Jahr nicht mehr bezahlbar sein.

16.09.2020

Weitere Informationen: Pressemitteilung Uli Grötsch und VKI zu Ökologie und Ökonomie gemeinsam denken


Mittelständische Industrie braucht dringend Entlastung bei den Energiekosten

Mit einem Positionspapier zur Energiepolitik wendet sich das Bündnis faire Energiewende, dem auch der Bundesverband Keramische Industrie angehört, an Bundesregierung und Bundestag.

10.09.2020

Weitere Informationen: Positionspapier zur Energiepolitik


Inklusionspreis 2020 für Hermsdorfer Porzellanfabrik GmbH

Der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stehende Inklusionspreis wurde in 2020 an die Hermsdorfer Porzellanfabrik GmbH verliehen. Das Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. hat sich durch ein besonderes Engagement bei der Beschäftigung und Ausbildung von behinderten Menschen ausgezeichnet.
Sybille Kaiser, Geschäftsführerin, kann sich mit Ihrem Team nun freuen, dass die Jury mit dieser Preisverleihung dieses große Engagement anerkennt und besonders würdigt. "Bezeichnend sind die hohe Motivation, die Loyalität, die Zuverlässigkeit und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit Behinderung", betont Sybille Kaiser. "Das wirkt sich nicht nur spürbar positiv auf die Produktivität, sondern auch auf das Betriebsklima aus. Die Hilfsbereitschaft ist groß."
VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler gratuliert zu diesem Erfolg.

10.09.2020


Gemeinsames Statement BDA/BDI/DIHK/HDE anlässlich der Diskussion um ein sogenanntes nationales Sorgfaltspflichtengesetz und der Vorstellung der NAP-Ergebnisse
Deutsche Wirtschaft macht konkrete Vorschläge und Gesprächsangebote
13.07.2020

Weitere Informationen: Gemeinsame Erklärung zum Sorgfaltspflichtengesetz


Feinkeramik benötigt in der Pandemie-Krise mehr politische Unterstützung

Beim Besuch von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow bei der Könitz Porzellan GmbH hatte BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler die Gelegenheit, die ökonomischen Folgen der Pandemie näher zu erläutern. Dabei ging es insbesondere um die Frage, ob die Konstruktion der rein nationalen CO2-Bepreisung und der EEG-Umlage viele Unternehmen die Existenz kosten könnte. Der Bundesverband Keramische Industrie e.V. hält es auch ökologisch für fragwürdig, wenn Entscheidungen der Bundesregierung zur Verlagerung der Produktion ins Ausland führen und die Waren dann importiert werden müssen.

12.06.2020

Besuch von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow bei der Könitz Porzellan GmbH


Keramische Industrie von den ökonomischen Folgen der Pandemie hart getroffen

Erstmals in der Geschichte des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. musste die Jahreshauptversammlung pandemiebedingt als Videokonferenz abgehalten werden. VKI-Vorsitzender Joachim Heym zeichnete dann in der Videokonferenz ein dramatisches Bild über die ökonomischen Folgen der Pandemie für die deutschen Betriebe der Keramik. Hierzu angefügt die Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung.

27.05.2020

VKI-Mitgliederversammlung

Weitere Informationen: Presse-Information VKI-Mitgliederversammlung 2020


Nationaler Brennstoffemissionshandel gefährdet Existenz Tausender mittelständischer Unternehmen!
Bündnis Faire Energiewende: Das werden unsere Unternehmen nicht schultern können!

Berlin: Ohne die Sorgen der mittelständischen Industrie ernst zu nehmen, hat das Bundeskabinett heute den Weg für einen nationalen Brennstoffemissionshandel ab kommendem Jahr frei gemacht. Für 10.000 Unternehmen mittelständischer Industriebranchen mit zuletzt einer Million Beschäftigten ist das angesichts der derzeitigen Belastung durch die Corona-Folgen ein Schlag ins Gesicht.
Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer der deutschen Textil- und Modeindustrie: Den mittelständisch geprägten Industrieunternehmen in Deutschland droht nach dem aktuellen Schock durch den Zusammenbruch der Nachfrage wegen der Corona-Krise bereits ein weiterer Schlag. Der heute vom Bundeskabinett beschlossene nationale Brennstoffemissionshandel bedroht die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, da hier eine neue nationale Abgabe auf zwingend benötigte Brennstoffe eingeführt werden soll, die europäische und internationale Wettbewerber nicht kennen.
Für Christoph Holler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Keramische Industrie ist es unverständlich, dass der Entwurf für das Brennstoffemissionshandelsgesetz ohne jede Vorwarnung jetzt durchs Kabinett gejagt wurde: Nach dem Corona-Lockdown wäre es jetzt nötiger denn je, den Neustart der Unternehmen und den Erhalt von Arbeitsplätzen zu ermöglichen und zu unterstützen. Hier ist heute das Gegenteil passiert: So werden viele Unternehmen nach der Krise nicht mehr auf die Beine kommen und spätestens im nächsten Jahr endgültig in die Insolvenz getrieben.
Das Bündnis Faire Energiewende, in dem sich mittelständische Branchen für eine faire Energiepolitik zusammengeschlossen haben, kommt zu dem Schluss: Der geplante nationale Brennstoffemissionshandel bedroht die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, die Brennstoffe in ihren Produktionsprozessen zwingend einsetzen müssen, aber derzeit keine bezahlbare und klimafreundliche Alternative dazu haben. Daher wird eine Verteuerung von Brennstoffen durch einen CO₂-Preis für die Unternehmen einzig und allein eine Erhöhung ihrer Produktionskosten in Deutschland bedeuten, die sie im innereuropäischen und internationalen Wettbewerb insbesondere angesichts der Corona-Krise nicht mehr tragen können. Bereits seit vielen Jahren sind zudem die Stromkosten in Deutschland insbesondere für mittelständische Unternehmen viel zu hoch und im europäischen und internationalen Vergleich nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Hauptgrund dafür ist die ineffiziente Umsetzung der Energiewende in Deutschland und insbesondere die Höhe der aus dem Ruder gelaufenen EEG-Umlage.
Zum Bündnis faire Energiewende zählen:

Die Verbände im Bündnis faire Energiewende vertreten branchenübergreifend etwa 10 000 deutsche Unternehmen mit ca. 1 Million Mitarbeitenden und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz.
Informationen finden sie auch unter www.faire-energiewende.de

20.05.2020

Weitere Informationen: Forderungen des Bündnisses faire Energiewende zur Überwindung der Corona-Wirtschaftskrise - die mittelständische Industrie braucht jetzt dringend Entlastungen


Gespräch am 30. April 2020 in Könitz

Mit dem pandemiebedingt nötigen Abstand haben Vertreter der Geschirrhersteller mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Albert H. Weiler über den politischen Handlungsbedarf zur Bewältigung der Krise gesprochen. Zum Branchen-Dialog in Könitz wurde die nachfolgende Pressemitteilung versendet.

05.05.2020

von links: Dr. Tillmann Blaschke (Geschäftsführer Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH), Dr. Albert Weiler (MdB, CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Niko Strümpfel (Betriebsleitung Wiedemannsche Druckerei AG), Susanna Schulz (Leitung Einkauf und Produktion Könitz Porzellan GmbH), Turpin Rosenthal (Geschäftsleitung Könitz Porzellan GmbH), Christoph René Holler (Hauptgeschäftsführer Bundesverband Keramische Industrie e. V.), Andrea Wende (Bürgermeisterin Gemeinde Unterwellenborn)

Weitere Informationen: Mittelständische Industrie von Kosten entlasten - Dialog mit Dr. Albert H. Weiler, MdB


Corona-Pandemie
Erklärung der Cerame Unie - EU-Dachverband der Keramik

Neben den vielen Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer kommt es für die Bewältigung der Pandemie-Krise besonders auf das gemeinsame Handeln der EU an. Hierzu hat sich der europäische Dachverband der keramischen Industrie, Cerame Unie, mit der angefügten Presserklärung klar positioniert.

26.03.2020

Weitere Informationen: Pressemitteilung / Erklärung von Cerame Unie


Ökologie und Ökonomie gemeinsam denken
MdB Uli Grötsch diskutiert mit lokalen Keramikfirmen über das Klimapaket

Einer Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch folgend, diskutierten am Mittwoch, den 19.02.2020, Vertreter der Firmen Seltmann Weiden, BHS tabletop AG, sowie des Verbandes der Keramischen Industrie (VKI) die Herausforderungen des Klimaschutzpakets der Bundesregierung.
Christoph René Holler, der Hauptgeschäftsführer des VKI, erläuterte dem SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch bei seinem Besuch, dass das Instrument der CO2- Bepreisung seinem Ziel, der Lenkungswirkung weg von fossilen Brennstoffen, nicht gerecht wird. "Ein CO2-Preis stellt nur dann ein wirksames Mittel zum Klimaschutz dar, wenn Alternativen vorhanden sind. In der Keramik besteht die Besonderheit jedoch darin, dass zum Beispiel beim Glattbrand in der Geschirrindustrie Erdgas für einen physikochemischen Prozess nach aktuellem technischen Stand zwingend notwendig ist. Eine Alternative hierfür ist auf absehbare Zeit nicht vorhanden."
Grötsch zeigte sich überzeugt, dass "jeder entsprechend seiner wirtschaftlichen Stärke einen verträglichen Beitrag zum Klimaschutz leisten müsse....

20.02.2020

von Links: Philipp Pickelmann (VKI), Rainer Schwarzmeier (BHS tabletop AG), Uli Grötsch (MdB, SPD-Generalsekretär), Thomas Sparrer (Porzellanfabriken Christian Seltmann GmbH) und Christoph René Holler (VKI)

Weitere Informationen: Pressemitteilung Uli Grötsch und VKI zu Ökologie und Ökonomie gemeinsam denken


Abschluss bereits in der Auftaktverhandlung
Tarifverhandlung

DIG BCE und BVKI haben bereits in der Auftaktverhandlung der Tarifrunde - Ost am 5. Februar in Leipzig einen Abschluss erzielt.
Die Beschäftigten erhalten in zwei Stufen 105 Euro mehr Gehalt und eine Erhöhung des Urlaubsgeldes. BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser bewertet besonders positiv, dass die Gewerkschaft dem Wunsch der Arbeitgeber nach einer mit 28 Monaten langen Laufzeit gefolgt ist. Auch konnten Öffnungsklauseln für Betriebe in schwieriger wirtschaftlicher Lage verankert werden. In einer sehr sachliche Diskussion wurde von Arbeitnehmer und Arbeitgebern gleichermaßen kritisiert, dass von der Politik aktuell negative Impulse für den Industriestandort Deutschland gesetzt werden. EEG-Umlage und die rein nationale CO2-Bepreisung belasten die keramischen Werke erheblich.

06.02.2020

IG BCE - Verhandlungsführer Bernd Stahl mit BVKI-Verhandlungsführerin Sybille Kaiser beim Tarifabschluss in Leipzig


EEG-Umlage noch in 2020 deutlich absenken

Das Bündnis faire Energiewende sieht für eine deutliche Absenkung der EEG-Umlage bzw. eine vollständige Kompensation die nötigen haushaltspolitischen Gestaltungsoptionen für die Große Koalition. Für das Gelingen der Energiewende muss der Strompreis zwingend in Deutschland günstiger werden.

31.01.2020

Weitere Informationen: Pressemitteilung Bündnis faire Energiewende (BfE) EEG-Umlage


Besuch des Director General des europäischen Dachverbandes Cerame-Unie

Bei seinem Besuch beim Bundesverband Keramische Industrie hat sich der Director General des europäischen Dachverbandes Cerame-Unie, Renauld Batier, über die aktuellen Themen der deutschen Keramik vor Ort informiert.
Neben der Porzellanmanufaktur Meissen stand auch eine Besichtigung der Vishay Electronic GmbH auf dem Programm. Von der Revision der Keramikrichtlinie und handelspolitischen Fragen bis hin zur Ausgestaltung des Green Deal der EU-Kommission haben der BVKI und sein europäischer Dachverband viele für den Industriestandort Europa relevante Punkte auf der gemeinsamen Agenda.

29.01.2020

BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph Holler, Director Operations Vishay Selb Jochen Siebert, Director General Cerame-Unie Renauld Batier, BVKI-Europareferent Philipp Pickelmann

Diana Strohbach (Assitent International Business Development), Philipp Pickelmann (Leiter Wirtschafts- und Europapolitik), Renau Batier (Director General Cerame-Unie), Dr. Tillmann Blaschke (Geschäftsführer Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen GmbH und FEPF-Präsident), Gabriela Zapf (Ass. jur. Rechts- und Sozialabteilung VKI)


VKI-Messebüro zur Ambiente
Besetzt durch P. Pickelmann

Sie finden den Verband der Keramischen Industrie während der Ambiente in Halle 4.C in den Räumen 210 und 211.
Die Öffnungszeiten sind von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Die Ambiente findet dieses Jahr vom 07.02. bis zum 11.02.2020 statt.
Ansprechpartner: Christoph Stockhammer

28.01.2020


BVKI beim Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion

Auch im Jahr 2020 ist BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler wieder gerne der Einladung des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion gefolgt. Eine gute Gelegenheit um gleich zu Jahresbeginn mit Abgeordneten, die für den Mittelstand eintreten, über die anstehenden Herausforderungen zu sprechen. Gerade die mittelständische Industrie benötigt mehr politische Unterstützung, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Positiv ist, dass der PKM der CDU/CSU-Fraktion Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit beim nationalen Klimaschutzprogramm konkret verankern möchte. Auch steuerpolitisch besteht Handlungsbedarf, die Spielräume für eine spürbare Entlastung zu nutzen.

16.01.2020

Vorsitzender Freiherr von Stetten (MdB, CDU), BVKI-Hauptgeschäftsführer Holler und der stellv. Vorsitzende Dr. h.c. Michelbach (MdB, CSU) beim Neujahrsempfang des PKM der CDU/CSU-Fraktion


Industriepolitischer Gedankenaustausch mit SPD-Vizefraktionschef Klaus Adelt
CO2-Bepreisung und Mindestlohn

Zu einem industriepolitischen Gedankenaustausch traf sich der stellv. Vorsitzende der bayerischen SPD-Landtagsfraktion Klaus Adelt mit Vertretern der keramischen Industrie in der Verbandsgeschäftsstelle in Selb.
Hauptthema waren die absehbaren Folgen der nationalen CO2-Bepreisung für die Werke der keramischen Industrie, die besonders stark in Bayern vertreten sind. VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler hob hervor, dass bedingt durch den harten globalen Wettbewerb mit einem enormen Preisdruck für mehrere mittelständischen Industriebranchen das deutsche Klimapaket zu Verwerfungen führen wird und dem dringend durch eine Entlastungsregelung entgegen gewirkt werden muss. Abgeordneter Adelt sagte zu, hier die spezifischen Belange der Keramik an die Landesgruppe der bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten zu senden, es müsse für die keramische Industrie und die heimischen Arbeitsplätze ganz klar eine Zukunft geben. Angesprochen wurde von den Arbeitgebervertretern auch die Folgen eines politisch bestimmten Mindestlohnes, hier geraten auch tarifgebundene Branchen je nach Höhe unter Druck. Ähnlich wie bei den Energiekosten gilt auch hier zu berücksichtigen, dass der Wettbewerb zum Beispiel in China sitzt.

19.12.2019

Klaus Adelt MdL, Christoph R. Holler (Hauptgeschäftsführer), Philipp Pickelmann (Fachbereich Wirtschafts u. Europapolitik), Franz X. Vogl (Fachbereich Umwelt u. Energie)


Bündnis faire Energiewende fürchtet mutwillige Zerstörung der mittelständischen Industrie

Nachdem der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat den rein nationalen CO2-Preis in der ersten Stufe mehr als verdoppeln möchte, ist es nun dringend an der Zeit, konkret über die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu sprechen.

17.12.2019

Weitere Informationen: Pressemitteilung Bündnis faire Energiewende (BfE) BEHG


Dr. Tillmann Blaschke zum Vorsitzenden der europäischen Geschirrvereinigung FEPF gewählt

Die Keramiker begrüßen, dass mit Herrn Dr. Blaschke, Geschäftsführer der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, der Vorsitzende der europäischen Geschirrvereinigung FEPF ab 01. Januar 2020 und für die Dauer von drei Jahren aus ihren Reihen stammt. Dr. Blaschke wurde auf der Generalversammlung von FEPF am 21. November 2019 in Brüssel einstimmig gewählt.

02.12.2019

FEPF-Präsident Dr. Tillmann Blaschke

Weitere Informationen: Pressemitteilung Cerame-Unie/FEPF


Stellungnahme zum Entwurf des Brennstoffemissionshandelsgesetztes (BEHG) vom 23.10.2019

Das Bundeskabinett hat am 23.10.2019 das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) zur Einführung eines nationalen Emissionshandels für Brennstoffe auf den Weg gebracht. Ziel ist lt. Aussage der Bundesregierung, das Verbrennen von fossilen Brennstoffen für den Verkehr und das Heizen schrittweise teurer und so den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver zu machen.
Die Industrie in Deutschland sieht sich bereits seit geraumer Zeit mit international nicht mehr wettbewerbsfähigen Strompreisen konfrontiert und müsste durch die jetzt geplante Regelung eine weitere Erhöhung ihrer Energiekosten tragen. Dadurch würde erneut die Produktion am Standort Deutschland verteuert und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter verschlechtert.
Die im Bündnis faire Energiewende zusammen geschlossenen mittelständischen Industriebranchen fordern daher, dass der Einsatz von Brennstoffen in industriellen Wärmeprozessen nicht von dem geplanten nationalen Emissionshandel erfasst wird.

06.11.2019

Weitere Informationen: Bündnis faire Energiewende Positionspapier


100 Jahr Feier der DKG

Die Glückwünsche der keramischen Industrie zum 100-jährigen Jubiläum der Deutschen Keramischen Gesellschaft überbrachte BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser beim Festakt in Dresden mit einem Grußwort. Für die Industrie stellt die DKG ein wichtiges Bindeglied zur Wissenschaft dar.
Für seine Verdienste wurde der ehemalige DKG-Präsident Joachim Heym (Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik GmbH) mit der Verleihung des Rieke-Rings geehrt.

02.10.2019

DKG-Geschäftsführer Dr. Nicklas bedankt sich bei BVKI-Präsidentin Kaiser für die Grußworte.


Vizepräsident Prof. Aneziris (links) und DKG-Geschäftsführer Dr. Nicklas (rechts) überreichen dem ehemaligen DKG-Präsidenten Heym den Rieke-Ring


VKI wirkt weiter beim Verein Porzellanstraße mit

Der Verband der Keramischen Industrie gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Porzellanstraße, Herrn André Zaus, zur einstimmigen Wahl. VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler gehört dem Vorstand weiter an. Aus den Reihen des VKI wurde Frau Silke Küstner von der Rosenthal GmbH zur neuen Schatzmeisterin gewählt. Neues aus der Vereinsarbeit erfahren Sie unter porzellanstrasse.de.

28.08.2019

von links: Wolfgang Schilling, Oberbürgermeister Oliver Pötzsch, VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler, Annette Hanebutte-Beaa, neuer Vorsitzender Porzellanstraße e.V. André Zaus, Silke Küstner


Rolf-Michael Müller als VKI-Vorsitzender verabschiedet

Während der Mitgliederversammlung wurde Rolf-Michael Müller, der dem Vorstand des VKI seit dem Jahr 2001 angehört, als Vorsitzender verabschiedet. Den VKI führte Müller seit 2009.
Als Geschäftsführer der CeramTec GmbH war Rolf-Michael Müller der erste Verbandsvorsitzende aus den Reihen der Fachgruppe Technische Keramik. Stellvertretend für alle Mitglieder bedankte sich der neue Vorsitzende Joachim Heym, Vorsitzender der Geschäftsführung Schunk Ingenieurkeramik GmbH, für das außerordentliche Engagement Müllers. Unter anderem hat Rolf-Michael Müller die Verbändegemeinschaft der Keramik auch im Präsidium des BDI vertreten.

21.05.2019

von links: Rolf-Michael Müller, neuer VKI-Vorsitzender Joachim Heym


vvon links: Joachim Heym, Beate Rohrig (IG BCE Landesbezirksleiterin Bayern), Prof. Dieter Kempf (BDI-Präsident) und Rolf-Michael Müller


Joachim Heym ist neuer VKI-Vorsitzender

Während der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Joachim Heym, Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik, Willich, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Rolf-Michael Müller an, der dieses Amt seit 2009 innehatte. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dr. Hadi Saleh (CEO CeramTec GmbH) und Christian Strootmann (Vorstandsvorsitzender der BHS tabletop AG) gewählt. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Marcus Flemming (Geschäftsführer Döbrich & Heckel), Roland P. Rauschert (Geschäftsführer der Paul Rauschert Steinbach GmbH), Gaby Schupp (Vorstandsmitglied der Villeroy & Boch AG), Christian R. W. Seltmann (Geschäftsführer der Porzellanfabriken Christian Seltmann GmbH) sowie Uwe Dötsch (Geschäftsführer der Zehendner Keramik GmbH) an. Die vollständige Presseinformation ist als pdf-Datei beigefügt.

21.05.2019

von links: Christian Strootmann, Roland P. Rauschert, Gastredner Prof. Dieter Kempf (BDI-Präsident), Uwe Dötsch, Monika Hohlmeier (MdEP), Christoph Holler (VKI-Hauptgeschäftsführer), Joachim Heym (neuer VKI-Vorsitzender), Christian R. W. Seltmann, Dr. Hadi Saleh, Marcus Flemming

Weitere Informationen: Pressemeldung zur VKI-Mitgliederversammlung 2019 am 21. Mai


Stabübergabe in der Fachgruppe Technische Keramik

Marcus Flemming, Geschäftsführer der Döbrich & Heckel GmbH & Co. KG, ist von den Mitgliedern der Fachgruppe Technische Keramik des VKI zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Fachgruppenvorsitzenden Joachim Heym an, der zum neuen VKI-Vorsitzenden gewählt wurde und somit künftig alle Teilbranchen repräsentiert. Der neue Vorsitzende der Fachgruppe Technische Keramik wird von Dr. Carsten Rußner, Geschäftsführer Kyocera Fineceramics Precision GmbH, unterstützt, der zum Stellvertreter bestimmt wurde.

20.05.2019

von links: Marcus Flemming (Vorsitzender Fachgruppe Technische Keramik), Joachim Heym (Vorsitzender VKI), Christoph René Holler (Hauptgeschäftsführer VKI)


#freiraumfürmacher wächst weiter -Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge

Kompetenz im Bereich Keramische Industrie – keine andere Region kann damit in dem Maße aufwarten wie das Fichtelgebirge. Nach wie vor hat unser Landkreis in diesem Bereich europaweit die Nase ganz vorn und will das künftig auch wieder deutlich stärker herausstellen. Zu diesem Zweck haben sich führende Köpfe vergangene Woche offiziell zur "Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge" zusammen geschlossen und wollen sich unter diesem Label offensiv vermarkten. Ziel ist unter anderem die Werbung von Fachkräften.
Unter dem Dach der "Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge" kooperieren künftig: der Verband der Keramischen Industrie, der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge mit seiner Entwicklungsagentur und der Wirtschaftsförderung, das Porzellanikon mit seinen Standorten Selb und Hohenberg a. d. Eger, das Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge, das Berufsschulzentrum Selb, die IHK Oberfranken und das EZD (Europäisches Zentrum für Dispersionstechnologien) aus Selb.

Christoph Holler, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Keramischen Industrie sagt dazu: "Das Fichtelgebirge kann stolz sein auf sein Potential. Wir sind die europaweit bedeutendste Region in Sachen Keramik. Die Umsatzzahlen sprechen für uns. Neben namhaften Geschirrherstellern haben sich besonders im Bereich der technischen Keramik Unternehmen von Weltrang angesiedelt und eine positive Entwicklung genommen." Diese Position vertritt auch Landrat Dr. Karl Döhler: "Wir müssen unsere Stärken besser herausstellen und gemeinsam kann man auf diesem Weg mehr erreichen. Das belegt unsere erfolgreiche Regionalmarketingkampagne #freiraumfürmacher, mit der wir ein positives Image unseres Fichtelgebirges transportieren. Die Kompetenz in Sachen Keramik ist eines von vielen Pfunden mit denen wir um Fachkräfte werben können."
"Hier im Fichtelgebirge vereinigen sich Tradition und Moderne. Vor diesem Hintergrund kann ich mir keinen besseren Standort für eine Innovationsregion Keramik vorstellen. Wir müssen mehr für uns werben, das Porzellanikon als Staatsmuseum ist da ein herausragender Imageträger und eine ideale Plattform für die anschauliche und lebendige Präsentation der Technischen Keramik und deren Anwendungen in all ihren Facetten", ergänzt der Direktor des Porzellanikons, Wilhelm Siemen.
Dr. Bernhard Nitzsche führt als Leiter des Berufsschulzentrums Selb das Thema Ausbildung ins Feld: "In der Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge ist Ausbildung auf höchstem Niveau seit Jahren gewährleistet. Es ist kein Zufall, dass Schüler und Studenten aus dem ganzen Bundesgebiet nach Selb kommen, um sich hier ausbilden zu lassen. Betrachtet man die Werdegänge unserer Absolventen dann sind viele von ihnen heute in den größten Firmen auf der ganzen Welt zu finden und natürlich profitieren auch die Unternehmen vor Ort von der Ausbildungskompetenz im Fichtelgebirge." Der Leiter des EZD in Selb, Dr. Felipe Wolff-Fabris spricht von einer "hervorragenden Kooperation". "Wissenschaft und Forschung sind ein elementarer Baustein in einer Innovationsregion. Beides vereint das EZD, das sich nicht umsonst europäisches Zentrum nennen darf. Wir müssen, was die Kompetenz der Region angeht, wirklich nicht länger bescheiden sein."

Ziel ist, im ersten Schritt die Kommunikation aller Akteure unter dem neuen Dach der Innovationsregion zu bündeln und eine gemeinsame Strategie im Bereich Marketing zu entwickeln. Die nächsten Treffen sind bereits vereinbart.

02.05.2019

Wollen als Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge künftig gemeinsam um Fachkräfte werben. V.l.n.r.: Dr. Felipe Wolff-Fabris (EZD), Christoph Holler (Verband der Keramischen Industrie e.V.), Dr. Cornelia Nicodemus (IHK Oberfranken), Rainer Rädel (Wirtschaftsförderer Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge), Astrid Köppel (Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge), Thomas Edelmann (Leiter Entwicklungsagentur Fichtelgebirge), Landrat Dr. Karl Döhler, Wolfgang Schilling und Wilhelm Siemen (Porzellanikon), Dr. Bernhard Nitsche (Berufsschulzentrum Selb).


Staatssekretär Roland Weigert am VKI-Stand
Hannover Messe Industrie

Bei der diesjährigen Hannover Messe konnten der stellvertrete Fachgruppenvorsitzende Markus Flemming und VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph Holler den neuen Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Herrn Roland Weigert am VKI-Gemeinschaftsstand begrüßen. Dort nahm sich Staatssekretär Weigert Zeit für Gespräche mit Mitgliedsunternehmen über neue Entwicklungen in der Technischen Keramik und industriepolitische Schwerpunktthemen.

08.04.2019

Christoph René Holler (VKI), Marcus Flemming (Döbrich & Heckel) und Staatssekretär Roland Weigert


Martin Sembach (Sembach) Staatssekretär Roland Weigert und Anna Sembach (Sembach)


Unified Water Label - Veranstaltung während der ISH am 13. April ein Erfolg
Veranstaltungsraum voll besetzt

Das Unified Water Label stellte sich während der Messe ISH in Frankfurt am 13. März erneut vor. Dabei wurde auf das neue Design des Label eingegangen, mit dem vier bestehende Kennzeichnungssysteme vereint werden. Die anwesende DG Environment unterstützte die Industrieinitiative und betonte, dass es wichtig sei, dieses Ziel 80% Marktabdeckung zu erreichen. Kommt es nicht zu einem Voluntary Agreement, d.h. das Ziel wird nicht erreicht, wäre die EU gezwungen ein obligatorisches Öko-Design-Energielabel einzuführen.

19.03.2019

Unified Water Label

Weitere Informationen:
PR Meldung "Veranstaltung ein Erfolg" (Englisch)
Magazin "Water for life"
Unified Water Label - Small Guideline


Technische Keramik auf der Hannover Messe Industrie (1.-5. April 2019)

Unter dem Sogan Think Ceramics stellen auf der kommenden Hannover Messe BachRC, CeramTec, Döbrich & Heckel, H.C. Starck Ceramics, Porzellanfabrik Hermsdorf, Rauschert, Sembach und Schunk Ingenieurkeramik auf dem gemeinschaftsstand des VKI in Halle 3 - Stand K08.

11.01.2019


Bilder von der HMI 2018


Tag der Technischen Keramik im Porzellanikon

Mit Impulsvorträgen und Informationsständen waren Mitgliedsunternehmen beim Tag der Technischen Keramik im Porzellanikon am 27. Oktober 2018 präsent. Die Besucher konnten sich über das Innovationspotential der Technischen Keramik direkt bei Experten informieren.
An der Diskussion beteilitgen sich: im Bild von links -- Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel [Uni Bayreuth], Prof. Dr. Alexander Michaelis [Uni und FhG IKTS Dresden], Johannes Marchl [Bayern2], Dr. Michael Götz [CeramTec GmbH], André Hiemann [Schunk Ingeniuerkeramik GmbH] und Dr. Carsten Rußner [H.C. Starck Ceramics GmbH]. Der VKI e.V. dankt dem Projektträger, dem Forschungszentrum Jülich, und den Diskussionsteilnehmern für das Engagement.

Ansprechpartner im VKI:
Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Tel. 09287/808-0

27.10.2018

von links: Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel (Uni Bayreuth), Prof. Dr. Alexander Michaelis (Uni und FhG IKTS Dresden), Johannes Marchl (Bayern2), Dr. Michael Götz (CeramTec GmbH), André Hiemann (Schunk Ingeniuerkeramik GmbH) und Dr. Carsten Rußner (H.C. Starck Ceramics GmbH)


Bundesregierung muss mittelständische Industrie mehr stärken
Dialog mit Mike Mohring, MdL, Landesvorsitzender der CDU Thüringen

Die Mitglieder des Bundesverbandes Keramische Industrie haben auf ihrer Jahrestagung in Eisenach bekräftigt, dass die Bundesregierung auf die wettbewerbsschädlich hohen Energiekosten in Deutschland endlich mit einem nachhaltigen Finanzierungskonzept zur Energiewende reagieren muss.
BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser betont, dass es nicht ohne negative Folgen für die Wirtschaft auf Dauer funktionieren wird, die Energiewende alleine über den Strompreis zu finanzieren. Des Weiteren begrüßt sie, dass sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz, Herr Mike Mohring, mit einem von ihm eingebrachten Vorschlag für eine wettbewerbsfähigeSteuerordnung, dem Dialog mit den BVKI-Mitgliedern in Eisenach gestellt hat.
Die komplette Pressemitteilung ist als Download hinterlegt.


Ansprechpartner im BVKI:
Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Tel. 09287/808-0

25.10.2018

von links: Rolf-Michael Müller, MdL Mike Mohring, Sybille Kaiser, Christoph Rene Holler, Norbert Reiners

Weitere Informationen: Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung


FSKI unterstützt das "Unified Water Label" des European Bathroom Forums

Das Unified Water Label ist eine freiwillige Maßnahme der Industrie zur Kennzeichnung von Wasser- und Energieverbrauch von Armaturen und Sanitärausstattungsgegenständen. Aktuell sind 143 Marken mit ca. 10.900 Produkten registriert. Unified Water Label wird von 63 Organisationen unterstützt.
Die Integration nationaler Kennzeichnungssysteme, z.B. aus Protugal, Schweden und der Schweiz, ist nahezu abgeschlossen. Die überarbeiteten Anforderungen zur Kennzeichnung werden in Kürze im Internet veröffentlicht. Die Adresse lautet www.europeanwaterlabel.eu.
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Ansprechpartner im FSKI:
Martin Hartmann
Tel. 09287/808-42

08.10.2018

Weitere Informationen:
Pressemeldung vom Juli 2018 (PDF / Englisch)
Erklärung zur Untersützung von 2017 (PDF / Englisch)


Gemeinsame Erklärung zum Spitzengespräch von IG BCE und BVKI

Am Dienstag, dem 27. Februar 2018, sind Vertreter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) unter Leitung von Ralf Sikorski, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes und das Präsidium des Bundesverbandes Keramische Industrie unter Leitung der Präsidentin Sybille Kaiser zu einem Spitzengespräch in Frankfurt zusammengekommen.
Erwartungshaltung an künftige Bundesregierung Die Sozialpartner erwarten von der künftigen Bundesregierung eine zukunftsorientierte Industriepolitik, die die Transformation in eine digitale, nachhaltige und wachstumsorientierte Wirtschaft und Gesellschaft schafft.
Systemwechsel bei der Finanzierung der Energiewende) Eine weitere ausschließliche Finanzierung der Energiewende über den Strompreis würde den Industriestandort Deutschland erheblich schwächen. Die Sozialpartner treten gemeinsam dafür ein, dass die Bundesregierung den Systemwechsel bei der Finanzierung der Energiewende anstößt. Eine Ersetzung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) ist erforderlich.
Stärkung der Flächentarifverträge Die Tarifbindung geht in Deutschland zurück. Dies stellt eine Herausforderung für die Sozialpartner dar, aber auch für die Politik. Zur Stärkung der Flächentarifverträge sollte der Gesetzgeber bei Regulierungen den Tarifvertragsparteien Gestaltungsspielräume ausschließlich in tarifgebundenen Unternehmen für branchenspezifische Lösungen eröffnen.
Sozialversicherungen dauerhaft stabilisieren Um die Sozialversicherungen dauerhaft, auch im Falle einer sich abschwächenden Konjunktur, zu stabilisieren, treten die Sozialpartner dafür ein, versicherungsfremde Leistungen, wie beispielsweise die Mütterrente, aus Steuermitteln zu finanzieren. Der Faktor Arbeit darf nicht durch zusätzliche Lohnnebenkosten in Deutschland verteuert werden.
Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit stärken Die Sozialpartner wollen gemeinsam Formate entwickeln, die die Innovationsfähigkeit und die Nachhaltigkeitsstrategie der Keramischen Industrie deutlicher herausstellt und in der Öffentlichkeit sichtbar werden lässt.
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Ansprechpartner IG BCE:
Hans-Joachim Gerloff, Gewerkschaftssekretär, IG BCE Hauptverwaltung, Hannover,
Tel. 0511/7631-315
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Ansprechpartner BVKI:
Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Keramische Industrie e. V., Selb,
Tel. 09287/808-0

27.02.2018

Weitere Informationen: Gemeinsame Erklärung von IG BCE und BVKI